Ratgeber
Immobilie verkaufen: der Ablauf in acht Schritten
Ein Verkauf ist planbar, wenn die Reihenfolge stimmt. Diese Übersicht zeigt, was wann ansteht und wo die meiste Zeit verloren geht.
1. Wertermittlung vor Ort
Grundlage jeder Preisstrategie. Ohne Besichtigung bleibt jede Zahl eine Schätzung – mit dem Risiko, zu hoch anzusetzen und den Verkauf zu blockieren oder zu niedrig zu starten und Geld zu verschenken.
2. Unterlagen zusammenstellen
Grundbuchauszug, Flurkarte, Baupläne, Wohnflächenberechnung, Energieausweis, bei Wohnungen zusätzlich Teilungserklärung, Protokolle und Wirtschaftsplan. Fehlende Unterlagen sind der häufigste Grund für Verzögerungen.
3. Preisstrategie festlegen
Angebotspreis, Verhandlungsspielraum und der Umgang mit Geboten werden vorab besprochen, nicht improvisiert.
4. Aufbereitung und Exposé
Fotos, Grundrisse und eine ehrliche Objektbeschreibung – ohne Beschönigung, die später auffliegt.
5. Vermarktung
Portale, eigene Kanäle und die vorhandene Interessentenkartei. Auf Wunsch auch diskret ohne öffentliche Anzeige.
6. Besichtigungen und Auswahl
Interessenten werden vorqualifiziert, insbesondere hinsichtlich Finanzierung. Das erspart Ihnen Besichtigungstourismus und geplatzte Kaufverträge.
7. Verhandlung und Notarvertrag
Nach der Einigung erstellt der Notar den Entwurf. Beide Seiten prüfen ihn vor dem Beurkundungstermin.
8. Kaufpreiszahlung und Übergabe
Nach Eintragung der Auflassungsvormerkung und Fälligkeitsmitteilung zahlt die Käuferseite, danach erfolgt die Übergabe mit Protokoll und Zählerständen.
Dieser Beitrag ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.
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